Konsiliarbericht
Muster 22
Auch: Muster 22 · Konsiliarbericht Psychotherapie · somatische Abklärung
Was ist Konsiliarbericht?
Der Konsiliarbericht (Muster 22) ist die ärztliche Stellungnahme zur Abklärung somatischer Ursachen und Kontraindikationen vor Aufnahme einer Psychotherapie. Er wird von einer Vertragsärztin oder einem Vertragsarzt erstellt, meist der Hausarztpraxis, auf Überweisung mit Muster 7. Der Konsiliarbericht muss vorliegen, bevor die Richtlinientherapie beginnt, und ist damit eine Voraussetzung der Antragstellung. Er ist im Bundesmantelvertrag-Ärzte geregelt, nicht in den PTV-Formblättern.
Auf einen Blick
- Formularnummer
- Muster 22 (Überweisung dorthin: Muster 7)
- Wer erstellt
- Vertragsärztin oder Vertragsarzt
- Zweck
- Abklärung somatischer Ursachen und Kontraindikationen
- Zeitpunkt
- Vor Beginn der Richtlinientherapie
Typische Fehler
- Der Konsiliarbericht wird oft zu spät angestoßen. Überweisen Sie früh in der Probatorik, sonst blockiert das fehlende Muster 22 die Antragstellung.
- Für die Psychotherapeutische Sprechstunde und die Akutbehandlung ist kein Konsiliarbericht erforderlich, für die Richtlinientherapie schon.
Häufige Fragen
Wann muss der Konsiliarbericht vorliegen?
Wer stellt den Konsiliarbericht aus?
Den bürokratischen Teil abgeben
BerichtBiber nimmt Ihnen die Schreibarbeit ab, ohne dass Sie die fachliche Kontrolle aus der Hand geben.
Verwandte Begriffe
Quellen
- KBV: Formulare in der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung, Ausfüllhilfen (Stand 1. Januar 2025)
- KBV: Psychotherapie für Erwachsene, Kontingente und Bewilligungsschritte
- G-BA: Richtlinie über die Durchführung der Psychotherapie (Psychotherapie-Richtlinie)
Diese Seite fasst den Stand der genannten Quellen zusammen und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.